September 10, 2007 | Kategorie: Kaywa Reader

anthrazit startet mit QR Codes

qrcode für anthrazit

Das Schweizer Magazin anthrazit eröffnet seine September-Nummer mit QR Codes und schreibt:
Der Code auf dieser Seite ist der Anfang einer neuen Ära: Mit der Zeit werden Sie immer mehr solche Codes in anthrazit finden, die Sie zum entsprechenden Angebot auf der anthrazit -Site transportieren, wo Sie entweder den Artikel in elektronischer Form oder passende Links für Ihr Handy finden.

Anthrazit Cover September 2007 mit QR Code

PDF zum Download (4 Seiten):
anthrazit: Der Link vom Papier aufs Handy

September 06, 2007 | Kategorie: Kaywa Reader

The Guardian writes about us

Join the dots: camera phones to decode new ad widget (Print: September 5, 2007, p20)
Next week's DVD release of the zombie-flick 28 Weeks Later will bring a revolutionary marketing widget, widely used in Japan, to the UK for the first time.

The film poster contains a square box full of black and white dots known as a QR - quick response - code. It contains information that can be decoded by the camera on a mobile phone with the right software installed. A huge poster showing nothing but a QR code has already gone up in London's Shoreditch to advertise the DVD.

These "bar codes" are widely used in Japan to store everything from web addresses and phone numbers to product details. Rather than laboriously typing in a person's phone number or an internet address into a phone, these codes give one-touch access to a wealth of information that can then be stored on a phone.

Japan's immigration service even stamps passports with codes detailing passenger's names and visa status. The 28 Weeks Later codes include details of the DVD's release and links to other material on the internet.

While many top-of-the-range phones such as the Nokia N93 already contain readers, anyone with a camera phone can install software that reads QR codes from companies such as i-nigma and Kaywa. They can even create their own codes.

For the mobile industry QR codes are both a way of making it easier for customers to get to their favourite websites using their mobile and a possible way of generating mobile advertising revenues.

Industry experts believe the time is right for QR codes in the UK. Over half the UK's mobile users have one while 95% of new phones sold include a camera. The first generation of QR codes in this country, however, are likely to be significantly larger than the 1cm x 1cm found in Japan, because most British camera phones have a lower resolution than in Asia.

Philip Makinson, consultant at industry experts Greenwich Consulting, said QR codes are likely to be little more than a bit of fun in the short term but could attract consumers to do more than just make calls and send texts.

"QR codes could help drive not only the take-up of high-end camera phones but make more people aware of the mobile internet and more conscious of the potential their phone has to store information about products and services," he said.

September 04, 2007 | Kategorie: Kaywa Reader

Mobile Tagging in den Stuttgarter Nachrichten

Stuttgarter Nachrichten Online
Handy
Das Ende der Tastatur

Mit Hilfe zweidimensionaler Codes können Mobiltelefone jetzt lesen

Der Mensch liebt Rätsel. Das Entziffern kryptischer Codes und Muster ist von alters her eine Beschäftigung der Wissenden. Heute tauschen wir Wissen gegen Equipment. Die Maschine ersetzt Probieren und Studieren. Und die Universalmaschine des mobilen Menschen? Das Handy? Seit kurzem spricht es eine neue Sprache: 2-D-Codes. Anders als die bekannten Barcodes von der Milchpackung haben diese Codes zwei Richtungen und kodieren auf nur 9 Quadratzentimetern bis zu 500 Zeichen. So viele wie dieser Absatz hat.

Technisch gesehen sind 2-D-Codes keine neue Erfindung. Der in Japan am weitesten verbreitete namens QR-Code - QR steht für Quick Response - wurde bereits 1994 entwickelt. Der eigentliche Zweck war die maschinenlesbare Markierung von Automobilteilen. Allerdings wurde schnell klar, dass der Hauptnutzen in der automatischen Datenerfassung mit einfachen Geräten liegt. Visitenkarten zum Beispiel können, mit einem 2-D-Code bedruckt, ohne Tippen (oder Vertippen) aufs Handy geladen werden.

Es gibt mehrere Codearten. Die beiden wichtigsten sind QR und Datamatrix. Den Datamatrix-Code aus den Achzigern finden Sie seit einigen Jahren zum Beispiel auf Ihrer Telefonrechnung. QR und Datamatrix kommen mit einem Algorithmus und einer simplen Zeichentabelle aus. Andere Derivate wie etwa der wabenförmige BeeCode oder Shotcode, der aussieht wie eine Dartscheibe, verweisen lediglich auf Internetseiten oder benötigen als Referenz eine Online-Datenbank, in der die Codes mit ihrer Bedeutung gespeichert sind.

Der Reiz solcher Codes für die Industrie liegt darin, Dinge zu schreiben, die nur lesen kann, wer das auch möchte. So druckt eine bekannte Schnellrestaurantkette in Japan Codes auf ihre Brötchenpackungen. Zu dechiffrieren mit einem der zahlreichen asiatischen Handys, die den Code inzwischen lesen können: die Ernährungswerte des gerade erworbenen Burgers.

Wer die digitalen Hieroglyphen entziffern möchte, kann sich, ein geeignetes Mobiltelefon vorausgesetzt, eines der zahlreichen Programme direkt auf sein Mobiltelefon laden, zum Beispiel unter http://reader.kaywa.com. Wie neu die Entwicklung allerdings ist, zeigt bereits, dass Nokia Deutschland, der selbst ernannte Vorreiter der Technologie, nach eigenem Bekunden erst durch unsere Recherchen vom Kaywa-Reader erfahren hat. Die teuren Modelle der Oberklasse werden aber zum Teil schon mit einem eigenen CodeReader ausgeliefert. Mitbewerber Sony Ericsson hält sich bedeckt, bei unserem Test spuckten die kompatiblen Geräte aber zuverlässig den Sinn der schwarz-weißen Muster aus. Motorola hingegen lässt die Software nicht durch die Kamera der meisten Modelle gucken - kein Bild, kein Text.

Hier zu Lande sind die Codes noch rar. Man entdeckt sie aber immer häufiger in Zeitschriften und in der Werbung, wo sie vor allem Telefonnummern und Internetadressen enthalten. So druckt das Staatstheater in Darmstadt QR-Codes auf seine Plakate. Nimmt man diese mit der Handykamera ins Visier und drückt ab, läuft zwei Klicks später ein Clip vom Stück auf dem Display. Gerade im Hinblick auf die immer günstigeren Internettarife der Mobilfunkanbieter dürfte sich hier in nächster Zeit ein enormes Potenzial für diese tastaturfreie Texteingabe ergeben. Denn wer will schon mühsam eine Internetadresse eintippen?

Doch auch ohne das Internet zu bemühen, ergeben die Handycodes einen Sinn. So kann man bald an etlichen Bushaltestellen den Fahrplan herunterladen ("downloaden"). Die Abfahrtszeiten werden per Code vom Handy erfasst. Nachtschwärmer oder Spätaufsteher verpassen nicht den Bus, weil es kurz vor der Abfahrt automatisch piept.

Natürlich gibt es die junge wilde Szene der so genannten Mobiletaggern, die T-Shirts mit Codes bedrucken, oder gar Fanatiker wie die Südafrikanerin Melissa, die ein Shotcode-Tattoo im Nacken trägt. In ihrem Webtagebuch schreibt sie allerdings, dass es auf die falsche Internetseite verweist. Ein schmerzhafter Tippfehler.

Besonders charmant ist eine andere, eher unkommerzielle Nutzungsidee: Die Informatikerin Nadja, die tagsüber in Frankfurt Telefonkarten für einen deutsch-französischen Konzern programmiert, schreibt Haikus, die sie als Tags in die Tristesse der Stadt klebt. Die Szene treibt bunte Blüten in Schwarz-Weiß.

Philipp Contag-Lada, StN
03.09.2007